Der Hafen von Sitia, der östlichste Hafen Kretas, stellt einen bedeutenden maritimen Knotenpunkt für den Osten der Insel dar. Er ist leicht vom Westen aus sichtbar, gleich nachdem man das Kap Vamvakias passiert hat, wobei die beeindruckende venezianische Festung über dem Hafen thront und als markanter Orientierungspunkt für Seeleute dient. Tagsüber ist der Leuchtturm am Kap gut erkennbar, während der Hafeneingang nachts durch ein grünes Blinklicht an Steuerbord und ein rotes Licht an Backbord beleuchtet wird, was eine sichere Einfahrt ermöglicht.
Die Kaimauer bietet einen guten Ankerplatz mit Schutz vor nördlichen und nordwestlichen Winden, obwohl der Hafen nach Nordosten hin offen bleibt. Die Infrastruktur umfasst die Versorgung mit Frischwasser am Kai, die Möglichkeit zur Kraftstoffversorgung sowie Dienstleistungen für kleinere Reparaturen.
In Sitia gibt es eine Hafenpolizei und ein Zollamt, jedoch keinen Ausländerbehörde, da der Hafen nicht als offizieller Einreisehafen gilt. Die Stadt bietet umfassende medizinische Versorgung mit einem allgemeinen Krankenhaus, privaten Ärzten, Zahnärzten und Apotheken. Darüber hinaus stehen Banken, Telekommunikationsdienste und voll ausgestattete Postämter zur Verfügung.
Für die Fortbewegung sorgen Busverbindungen nach Agios Nikolaos, Heraklion und Ierapetra sowie mehrere Autovermietungen. Sitia verfügt über eine Vielzahl an Hotels und traditionellen Tavernen, die einen angenehmen Aufenthalt und kulinarische Erlebnisse bieten.
Insgesamt vereint der Hafen von Sitia Funktionalität mit kulturellem Erbe und ist somit ein ideales Ziel für Segler und Reisende, die den Osten Kretas erkunden möchten.